Tomaten-Zwiebel Chutney

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Ein weiteres leckeres Chutney, welches ich im Sommer zubereitet habe und was uns jetzt zupass kommt. Besser als Ketchup aber ähnlich zu verwenden wenn man möchte. Als Grillsauce eignet es sich perfekt, aber ebenso wie die meisten anderen Chutneys auch zu Käse, in Currys, zu Reis oder auf Brot. Es ist immer wieder beruhigend und komfortabel, eine gut gefüllte Speisekammer zu besitzen, in der die Sommersonne konserviert ist! Weiterlesen

VEL: Spaghetti mit Tomaten-Karottensauce und Sellerie-Pesto

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Ebenfalls angeregt durch eine Unterhaltung, die hier im Blog entstanden ist, möchte ich die Serie ‚Vom Eingemachten leben‚ starten. Dabei soll es um Gerichte gehen, die aus den eingemachten und eingelagerten Zutaten hergestellt werden.
Wer – aus welchen Gründen auch immer – Vorratshaltung betreibt, will diese später zu meist einfachen aber schmackhaften Gerichten kombinieren und ich möchte versuchen, einige Rezepte zusammenzutragen, die aus der Speisekammer des Selbstversorgergartens entspringen. Weiterlesen

Scharfes Apfelchutney

Scharfes Apfelchutney

Wohl dem, der im Sommer und Herbst wenn Überfluss im Garten und in den Hofläden herrscht, daran denkt und sich die Zeit nimmt, etwas von dieser frischen Fülle in den Winter zu retten!
Schnell ist ein wenig Reis oder ähnliches gekocht und zusammen mit einem Glas selbst gemachten Chutney hat man eine leckere und gesunde kleine Mahlzeit auf dem Tisch, von der man genau weiss, was darin ist. Dieses Apfelchutney schmeckt zu Fleisch ebenso gut wie zu Reis, Fladenbrot oder als Zutat für andere Gerichte. Weiterlesen

Sauerteig-Roggenbrot mit langer Haltbarkeit

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Angeregt durch die Unterhaltung, die nach dem Veröffentlichen des Runenbrotes entstanden ist, habe ich einen Test gemacht und einen uralten Sauerteig-Ansatz (Anstellgut) angefüttert und 2 Tage später verbacken.
Das Ergebnis ist, wie von diesem Sauerteigansatz gewohnt, super. Ein schweres aber lockeres, saftiges Brot, was sich unter anderem dank dem verwendeten Kochstück sehr lange frisch hält.
Für mich war es ein interessanter Versuch, wie lange sich so ein hungernder Ansatz tatsächlich reaktivieren lässt. In meinem Fall waren es einige Monate. Weiterlesen

Ehrgeizige Ziele für eine kleine Katze

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Heinzi wächst nicht, gefühlt ist er noch genauso groß wie an dem Tag, als er hier ankam und er sieht noch immer aus wie ein Baby. Huberta hingegen streckt sich, hat kein struppiges Babyfell mehr und treibt sich am liebsten draussen herum.
Heinzi bevorzugt heimische Gefilde und startet bei jedem Öffnen der Küchentür den rasanten Versuch, sein Heim – den Windfang – fluchtartig zu verlassen und in die Küche zu gelangen.
Große Vögel können ihn davon abhalten. Kurz.
Selber fangen wäre aber auch schon wieder ein bisschen viel verlangt für einen Stubenhocker, er lässt sich die Beute lieber anliefern.
Ob daraus nochmal ein echter, sich selbst versorgender Kater wird, der uns das Ungeziefer kurz hält?

Winter bei den Steinzeit-Tieren

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Im Archäologisch-Ökologisches Zentrum Albersdorf leben – wie bereits berichtet – urtümliche Pferde- und Rinderrassen, Schafe und Ziegen in einer halboffenen Weidelandschaft ganzjährig draussen.
Jetzt, nachdem sich der echte Winter eingestellt hat und flächendeckend Schnee liegt, kann man schön beobachten, wie sich Tiere mit intakten Instinkten Teile ihres Futters suchen. Da wird gemächlich der Schnee beiseite gescharrt, um an das verdorrte Gras zu kommen und die Äste der Bäume geschält. Alle Tätigkeiten sind geruhsamer und energiesparender. Weiterlesen

3 Johannisbeeren-Marmelade mit Aronia und Sternanis

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Seit Jahrzehnten Fan von eher herben Marmeladen wie Ingwer- oder Orangenmarmelade – was in der Praxis heisst, dass ich sie etwa 3 Mal im Jahr esse – habe ich neulich gelesen, dass sich Sternanis ganz gut in Marmeladen machen soll und wollte das mal ausprobieren. Da der Nachwuchs derzeit eine süsse Phase hat, war auch sichergestellt, dass es einen dankbaren Abnehmer gibt. Zusätzlich habe ich noch einige Aronia-Beeren an die Johannisbeeren gegeben, diese nehmen durch ihr herbes Aroma auch ein wenig Süße. Weiterlesen

Winterimpressionen aus dem Selbstversorgergarten

Kolkrabe oder Rabenkrähe? Hier heisst alles 'Krai'

Derzeit ist durch die Feuchtigkeit in der kalten Luft alles mit einem wunderschönen Raureif überzogen. Dieselbe Feuchtigkeit führt dazu, dass sich -6°C hier anfühlen,wie anderswo -20°C. Mindestens. Ich kann mich an eiskalte Wintertage in Tschechien erinnern,wo ich mich im T-Shirt bei -20°C auf der Veranda gesonnt habe. Hier sieht man bei -5°C schon zu, dass man sich nicht länger als notwendig draussen aufhält. Die alltäglichen Pflichten im Garten bestehen jetzt nicht nur aus Füttern und Wasser nachfüllen sowie ‚ins-Bett-bringen‘ und rauslassen; nein, es müssen auch noch Austausch-Schüsseln mitgeführt werden sowie Gießkannen mit warmen Wasser.
Die Tiere freuen sich so sehr über das warme Wasser, baden und wärmen sich von innen, dass es mir die Mühe schon fast wieder wert ist. Weiterlesen

Hot Dogs mit Bratwurst, Schmorzwiebeln und süssem Hausmachersenf in Roggen-Buns

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Die rustikale Variante des allseits beliebten Fast Food mit rot gefärbten Würstchen, totem Mehl und mit allerlei ‚Es‘ stabilisierten Gurken und Röstzwiebeln.
Das Originalrezept, welches ich für unsere Zwecke abgewandelt habe, findet sich in dem hier schon einmal erwähnten ‚Winterkochbuch‘ von Jane Lawson.

Für kurz entschlossene ist dieses Rezept nichts, es handelt sich hierbei nämlich durchaus nicht um fast food, sondern die Vorbereitung braucht seine Zeit, namentlich der süsse Hausmachersenf. Diesen habe ich bereits vor einigen Wochen angefertigt, sodass er ordentlich Zeit zum Durchziehen hatte. Weiterlesen