Schlagwort-Archive: Rezept

Erdbeer-Rhabarber-Sirup als Topping oder Getränkebasis

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Wir sind hier oben in Norddeutschland mitten in der Rhabarber-Saison, aber die Erdbeeren werden noch aus den klimatisch privilegierten Regionen Deutschlands eingeführt. Die 250g-Mikro-Schachteln zu 3€ kaufen wir normalerweise nur einmal wöchentlich für den Nachwuchs zum Naschen, für die Elterntiere ist das zu teuer. Aber als Birgit vom BackenmitLeidenschaftBlog ihren Erdbeer-Rhabarber-Sirup vorstellte, wollte ich das Rezept dringend schnell abändern, um den Sirup als Topping für Eiscrème zu benutzen – zumal ich mich durchgerungen habe, die Eismaschine für meine KitchenAid zu kaufen.  Weiterlesen

Saftiger, saurer Rhabarberkuchen

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Das Rezept für diesen Kuchen stammt von einer Rezeptkarte meiner Schwiegermutter. In einen Mürbeteig kommt eine wirklich saftige Füllung aus Quark, Ei, Sahne und jeder Menge Rhabarber, jedoch wirklich wenig Zucker. Mir ist dieser Kuchen fast zu sauer und ich bin keine besonders Süße, ich denke man kann den Zuckeranteil der Füllung getrost verdoppeln, aber ich zeige hier erstmal das Originalrezept. Weiterlesen

Spargelcrèmesuppe fruchtig statt sauer

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Bevor ich es wieder vergesse und der Vollständigkeit halber sei hier notiert, wie ich die pfingstliche Spargelcrèmesuppe gemacht habe und wie es dazu kam, dass wir doch noch Spargel vom Markt mitgenommen haben. Ich hatte ja bereits erwähnt, dass grüner Bio-Spargel 24€ und weisser immer noch 15€ gekostet hat und wir stattdessen leckere Schwarzwurzeln zu 5€ gekauft haben. Der Höker schaltete sich in unser Gespräch ein, in dem wir über Vor- und Nachteile von Spargel und Schwarzwurzeln sowie die aktuellen Preise sprachen und merkte an, dass Schwarzwurzeln früher der Spargel des armen Mannes waren. Das ist altbekannt und ich erwiderte, dass das bei uns heute noch so sei. Daraufhin liess er uns den weissen Spargel für 10€ und wir nahmen ein Pfund mit. Weiterlesen

Gebackener grüner Spargel – Weltklasse mit Röstaromen

Gebackener grüner Spargel

Nachdem ich Freitag im Hofladen dachte, dass 17€ für grünen Spargel etwas happig sei, nahm ich nur wenige Stangen mit und plante irgendetwas besonderes, feines damit zu machen. Was auch immer. Einen Tag später auf dem Markt erfuhr ich dann ja, was wirklich teuer ist und es blieb bei diesem wenigen Luxus-Stangen. Gedanklich hing ich noch bei buntem Ofengemüse fest, ein so leckeres Gericht, was letzten Winter bei uns allerdings zu kurz kam. Die Zeit rennt, es ist schon wieder Spargelzeit, hier beginnt sie anscheinend aber erst (denn letzte Woche kam der Bio-Spargel noch aus Italien). Weiterlesen

Duftpelargonien-Sirup & die Limonade des Sommers 2016

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In dem hier nun schon mehrfach erwähnten Buch ‚Kochen mit Wildkräutern und Wildpflanzen‘ entdeckte ich beim Durchblättern den Pelargoniencocktail. Alkohol müssen wir zwar nicht unbedingt haben, aber das Grundrezept machte mich neugierig, denn ich wollte schon länger meine wild wuchernden Duftpelargonien nutzen, die bei uns im Badezimmer wohnen, jährlich Dutzende Ableger hervorbringen und bei jeder Berührung einen starken Zitronenduft verbreiten. Weiterlesen

Lamm-Hackbraten mit grünem Pfeffer, Rahm-Champignons & Schwarzwurzeln mit Kartoffelröschen

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Sonnabend vor Pfingsten auf dem Heider Wochenmarkt: der grösste Marktplatz Deutschlands ist bevölkert mit Touristen und Eingeborenen die anscheinend gleichermassen die Befürchtung hegen verhungern zu müssen weil sie einen Tag länger als sonst nicht einkaufen können. Wäre es noch doppelt so warm gewesen – so wie am Tag zuvor – hätte ich stichelnd vermutet, dass den Menschen das Wetter nicht bekommt und sie an Mango Madness leiden. Anders ist es wohl nicht zu erklären, dass man, während man genüsslich ein Krabbenbrötchen isst, 2 Autounfälle in 5 Minuten beobachten kann, wo die einen tobsüchtig schreiend auf das Auto des Gegners eindreschen und die anderen sich lachend nach einem kurzen Klönschnack trennen, nachdem sie feststellten, dass Plastikautos sich selbst ausbeulen. Weiterlesen

Hopfensprossen überbacken mit Pecorino

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Hopfensprossen sind laut Waltraud Witteler (Kochen mit Wildkräutern und Wildpflanzen) eines der teuersten Gemüse hierzulande. Sie haben eine kurze Saison (März/April) und sind durch ihre Widerhaken, an denen man sich ernstlich wehtun kann, schwer zu ernten. Andererseits wuchert Hopfen enorm, wenn man ihn wild im Garten hat. Besonders gerne rankt er sich an Bäumen und Büschen hoch, die entlang – wie könnte es anders sein – von Bächen, Flüssen und in Auwäldern stehen. Ich weiss nicht, wie viele Eimer voll Hopfen ich alleine im vergangenen Jahr an die Kaninchen verfüttert habe, nun war es Zeit, diese Wildpflanze selber zu testen. Weiterlesen

Traditionelles Apfel-Birnenmus ohne Zucker konserviert

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Neulich sprachen wir mit Bekannten bei einem Apfelkuchen über traditionelles Haltbarmachen. Wir meinten uns zu erinnern, dass entweder Honig zum Süssen und Konservieren benutzt wurde, oder die Früchte auf dem Herd solange gerührt wurden, bis sie eindickten und durch Verlust an Flüssigmasse süsser wurden. Wir brauchen es alle nicht so schrecklich süss, aber beim Konservieren ist Zucker (neben Salz, Säure und Flüssigkeitsentzug) eben auch ein Garant für Haltbarkeit.  Weiterlesen

Kürbisgnocchi in weich & fest – Wie es euch gefällt

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Erstaunlicherweise gibt es gelegentlich Probleme mit Kürbisgnocchi und zwar derart, die richtige Konsistenz zu erreichen. Ich habe experimentiert und festgestellt, dass bei Zugabe von wirklich wenig Maismehl und Weichweizengrieß die Gnocchi nicht zerfallen, wie man manchmal liest, sondern sie einfach eine unschöne Textur bekommen. Bei Zugabe von wirklich viel Maismehl und Grieß braucht es mehr Kochzeit und die Gnocchi sind anstrengend zu kauen – so weit, so logisch. Ich plädiere dafür zu testen, was spricht dagegen, mit einer moderaten Mischung zu beginnen, einige Gnocchi zu kochen und nach der Kau- und Geschmacksprobe entweder zu beschliessen, dass die gesamte Charge nun gekocht werden kann – oder eben noch mehr trockene Zutaten benötigt werden? Weiterlesen

Benutzung der Chitarra am Beispiel Fettucine

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Christian fragte sich heute morgen, ob die kürzlich in 2 anderen Artikeln gezeigte Chitarra riesengroß sei oder nur so wirkt, weil eine Kinderhand darauf zu sehen ist, ob sie nicht putzaufwändig sei und stellte sich (ebenso wie mein Gatte) das ganze Gerät wie einen ‚überdimensionalen Eierschneider‘ vor. Anlass genug, nochmal ein paar Fotos und Worte zur Benutzung des urtümlichen Teils hier zu verlieren. Weiterlesen