Schlagwort-Archive: Selbstversorger

Pasta mit Bärlauch und roter Spitzpaprika

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Wir lieben Bärlauch. Egal ob zu Pasta, im Frischkäse auf frisch gebackenem Brot oder im Kräuterquark zu einer Kartoffel. Das Zeug ist einfach wahnsinnig lecker und wahrscheinlich macht auch der psychologische Faktor etwas aus; was rar ist und auch heute noch nicht über das ganze Jahr im Überfluss verfügbar, muss verzehrt werden solange es geht.
In diesem Sinne habe ich im Februar argwöhnisch meine Bärlauchbestände im Garten betrachtet. Mein Bärlauch war definitiv viel früher dran als irgendwo im Umkreis, aber ich wollte     an sich noch keine grössere ernte vornehmen, damit die Pflanzen sich erstmal noch weiter ausbreiten können, denn Schleswig-Holstein ist Bärlauch-Wüste. Lieget vielleicht auch daran, dass wir hier keine wirklichen Wälder haben, in jedem Fall sollte man, wen man Bärlauch frisch ernten möchte, selber welchen anbauen oder die wenigen ‚wilden‘ Stellen kennen.

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Freilaufende Raptoren

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Wie ich in dem Beitrag über den Hühnerstall und anderswo bereits berichtet habe, sollen die Hühner ja ausserhalb der dauernass-kalten Jahreszeit relativ frei laufen, zumindest sollten sie ein großes Freilaufgehege bekommen. Nun begab es sich, dass die Nachbarshühner unsere Seite vom Zaun grüner fanden und sich hier bei uns unter die Enten und Gänse mischten.
Vielleicht ist unsere Seite vom Zaun tatsächlich grüner und bei ihnen zuhause haben die Schafe die Grasnarbe eingekürzt – Tatsache ist jedenfalls: wenn unsere Koppel für Nachbarshühner ausreichend Käfer, Würmer& Gras bereithält, dann wird es wohl auch für die eigenen reichen und es gab keinen Grund mehr, die Hühnerschar in der Voliere zu halten. Weiterlesen

Bigos – Polnischer Eintopf mit Sauerkraut

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Da sich im Leben ja oftmals vieles fügt wenn man es zulässt, wir immer Augen und Ohren offen halten nach Rezepten für Gerichte aus der Vorratskammer und Verwendungen für unsere Vorräte sowie überhaupt leckere Sachen, die andere kochen – und der Herr des Hauses dazu auch noch ein sehr kommunikativer Mensch ist, der viel rumkommt, sind wir auf Bigos gekommen. Sicher kann man das auch einfacher haben, aber bei einem lütten Klönschnack Rezepte austauschen hat doch wesentlich mehr Qualität. Weiterlesen

Kimchi nach Art des Hauses

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Das fertig fermentierte Kimchi

In ‚The Art of Fermentation‚ schreibt Sandor Katz, dass es Kimchi in einer überwältigenden Anzahl von Variationen gibt. Er zitiert unter anderem aus Hi Soo Shin Hepinstalls Kochbuch ‚Growing Up in a Korean Kitchen‚ (frei übersetzt von mir): „In koreanischen Küchen werden mehr als einhundert verschiedene Arten Kimchi hergestellt, wobei von Kohl bis zu der Rinde von Wassermelonen sowie im Sommer Kürbisblüten alles benutzt wird. Das Kimchi einer jeden Familie hat einen einzigartigen, individuellen Geschmack.“
Das grundsätzliche Vorgehen ist zunächst einmal immer dasselbe, Gemüse wird vorab mehrere Stunden in einer salzigen Lake eingeweicht, manchmal zwischendurch gewendet. Alternativ können die geschnittenen Gemüse trocken gesalzen und dann einige Stunden ziehen gelassen werden. Danach wird das Gemüse gründlich gewaschen, um überschüssiges Salz zu entfernen. Durch das Salzen können die Gewürze allmählich in das Gemüse eindringen. Heutzutage wird dieser Prozess innerhalb eines Tages vollzogen während es früher bis zu 9 Tage dauern konnte. Weiterlesen

The Hungry Gap

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The hungry gap‚ beschreibt die Zeit, in der die eingelagerten Gemüse langsam schlecht werden, die Kartoffeln keimen und ungeniessbar werden – aber draussen im Garten und in der Natur noch zu wenig Nahrungsmittel zur Verfügung stehen, um die Menschen satt zu machen.

Ich grübele seit Tagen, ob es einen deutschen Begriff für diesen Zustand gibt, aber ich kenne keinen und konnte auch keinen finden. Kennt ihr einen?
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Blumenkohl-Rahmsüppchen mit Pilzen

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Ein feines Süppchen nach einem langen, kühlen Tag in der grauen Stadt am Meer ist ein Seelenwärmer. Seltsam ist es, dass ich Suppen interessant finde und auswärts gerne esse, aber selten selber zubereite. Dieses Exemplar eines Rahmsüppchens habe ich schlicht und ergreifend aus sehr aromatischen Kartoffeln (leider war der Sack, in dem sich die geerntete Sorte befindet nicht beschriftet und ich könnte nur raten, welche der etwa 8 letzte Saison angebauten Sorten es war, Weiterlesen

Die Pommernenten

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Seit einiger Zeit wollte ich schon unsere Pommernenten vorstellen. Wie man unschwer erkennen kann, lagert das Foto schon seit dem Spätsommer auf der Festplatte, aber nun ist es soweit. Wir halten ja seit einigen Jahren Flugenten und irgendwann kam mein Mann auf die Idee, dass wir Pommernenten brauchen. Bei einem Besuch des Archehofs Warder sahen wir einige Schläge der Tiere in natura und sie fielen sofort durch ihre Zutraulichkeit auf.
Handfest wie er nunmal ist fragte der Gatte dann sogleich, ob wir einige dieser Enten kaufen können. Wir konnten und schon bald haben wir diesen kleinen Zuchtstamm zu uns geholt. Weiterlesen

VEL: Sauerkraut mit Kartoffelpüree und Kohlwurst

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Dieses Rezept ist so simpel, dass es an sich jeder im Tiefschlaf zubereiten kann, aber in der neuen Serie VEL ‚Vom Eingemachten leben‚ darf es natürlich der Vollständigkeit halber nicht fehlen und ausserdem passt es ja perfekt zu dem Artikel in dem ich berichte, wie wir unser Sauerkraut selber herstellen.

Ihr könnt, wie berichtet, die Gärung eures Sauerkrauts dann abbrechen, wenn euch der Säuregrad und der Geschmack am besten gefallen und das Kraut portionsweise in Gläsern einkochen. Obwohl eingekochtes Gemüse im Gegensatz zu Obst normalerweise nur eine Halbkonserve ergibt, würde ich wetten, dass Sauerkraut durch die Säure eine Vollkonserve wird.  Weiterlesen

Traditioneller Grünkohl mit Kasseler Nacken und karamellisierten Kartoffeln

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Nachdem ich die Grünkohl-Ernte relativ spät und mit entsprechenden Verlusten eingefahren habe, wollten wir nun ein ganz klassisches, norddeutsches Gericht daraus machen. Wobei ’norddeutsch‘ ja auch schon wieder ein weites Feld ist; auch wenn die hiesigen Gefilde im internationalen Vergleich klitzeklein sind, sind die regionalen, ja man muss wohl sagen lokalen Unterschiede gewaltig.
Das Plattdeutsch, welches in einigen, nicht weit entfernten, Dörfern gesprochen wird, brauche ich mich gar nicht erst bemühen zu verstehen und wer einmal in Dithmarschen zu einem Grünkohlessen in einem traditionellen Gasthaus war, staunt über die Berge von verschiedenen Fleischsorten, die dort gereicht werden. Da wird der Grünkohl schon fast zur Nebensache. Weiterlesen

VEL: Birnen, Bohnen & Speck aus der Vorratskammer

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Dieser Beitrag gehört zur Reihe ‚Vom Eingemachten leben‚, wer Birnen, Bohnen & Speck saisonal aus frischen Zutaten herstellen möchte, wird hier fündig. (Allerdings sind im Rahmen des Datenverlusts die Fotos des Beitrages verloren gegangen).
Birnen, Bohnen & Speck aus Vorräten aus der Speisekammer ist bei uns ein typisches Selbstversorger-Fast-Food. Späte Termine, quengeliges Kind, zu lange draußen gearbeitet, generelle Unlust zu kochen – da bietet es sich an, auf die selbst hergestellten Konserven aus dem Vorratslager zurückzugreifen.  Weiterlesen