Nachdem der saftige Rhabarberkuchen von neulich mir ja etwas zu saftig und zu sauer war wollte ich nun einen Rührteig machen und darin Rhabarber versenken. Nach einiger Überlegung habe ich ein Rezept von Jamie Oliver für meine Zwecke abgewandelt. Und siehe da: die Muffins sind richtig gut angekommen, der Gatte behauptet, es seien die besten überhaupt, die ich bislang gebacken habe! Grund genug also, das Rezept aufzuschreiben bevor es im Baustellen-Chaos untergeht. (Ja, wir bauen wieder, mehr davon bald hier) Weiterlesen
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Gebackener grüner Spargel – Weltklasse mit Röstaromen
Nachdem ich Freitag im Hofladen dachte, dass 17€ für grünen Spargel etwas happig sei, nahm ich nur wenige Stangen mit und plante irgendetwas besonderes, feines damit zu machen. Was auch immer. Einen Tag später auf dem Markt erfuhr ich dann ja, was wirklich teuer ist und es blieb bei diesem wenigen Luxus-Stangen. Gedanklich hing ich noch bei buntem Ofengemüse fest, ein so leckeres Gericht, was letzten Winter bei uns allerdings zu kurz kam. Die Zeit rennt, es ist schon wieder Spargelzeit, hier beginnt sie anscheinend aber erst (denn letzte Woche kam der Bio-Spargel noch aus Italien). Weiterlesen
Hopfensprossen überbacken mit Pecorino
Hopfensprossen sind laut Waltraud Witteler (Kochen mit Wildkräutern und Wildpflanzen) eines der teuersten Gemüse hierzulande. Sie haben eine kurze Saison (März/April) und sind durch ihre Widerhaken, an denen man sich ernstlich wehtun kann, schwer zu ernten. Andererseits wuchert Hopfen enorm, wenn man ihn wild im Garten hat. Besonders gerne rankt er sich an Bäumen und Büschen hoch, die entlang – wie könnte es anders sein – von Bächen, Flüssen und in Auwäldern stehen. Ich weiss nicht, wie viele Eimer voll Hopfen ich alleine im vergangenen Jahr an die Kaninchen verfüttert habe, nun war es Zeit, diese Wildpflanze selber zu testen. Weiterlesen
Kürbis-Gnocchi mit gebratenem & karamellisiertem Gemüse
So einfach wie gut. Ein leichtes, buntes Frühlingsessen, welches durch die Kürbisgnocchi ausreichend sättigt. Die Gnocchi sind hier eingeschlagen wie eine Granate. Ich hatte ja berichtet, dass Gnocchi bislang zu den Speisen gehörten, die ich nur zubereiten ‚durfte‘ wenn der Herr des Hauses anderweitig versorgt oder bekocht wurde. Ich bin wirklich glücklich über diese Neuerung, immerhin sind wir recht erfolgreich im Anbau von Kürbissen zur Selbstversorgung, selbige bleiben bei uns im Lager extrem lange frisch, sie sind sehr gesund, lecker und durch den eigenen Anbau günstig. Ein ganz wichtiges, dankbares und vielseitiges Gemüse für die winterliche Vorratskammer. Weiterlesen
Gebrätelte Kartoffeln mit Austernpilzen
Ein kleines, schmutziges Geheimnis muss ich nun lüften: ich bin gar nicht so norddeutsch, wie manch einer denken könnte. Nein, einer meiner Großväter kam aus der Pfalz. Und das ist längst nicht alles, aber darum geht es hier. Zwar nicht um den selbstversorgerisch tätigen Opa, sondern um ein Rezept, welches meine Mutter von ihm übernommen hat. Gebrätelte. Weiterlesen
Rhabarber-Grütze (mit Buchweizenpfannkuchen)
Endlich habe ich den ersten Rhabarber geerntet und glücklicherweise war ich letztes Jahr so schlau, ein paar Erdbeeren einzufrieren, um beides zu einer typisch norddeutschen Grütze zu verarbeiten. Ein Glas eingefrorene Stachelbeeren waren auch noch da – perfekt für eine saure, nordische Grütze. Ich bereite Grütze ganz traditionell mit Sago zu. Mit Speisestärke wäre es dann eine Kaltschale. Dazu passen hervorragend Buchweizenpfannkuchen, auch wenn das vermutlich eher nicht so traditionell ist, aber da man Grütze durchaus auch als Hauptgericht essen kann, passt der Sättigungsfaktor dann besser – vor allem wenn man quadratmeterweise Beete vorbereitet, kubikmeterweise Kompost umgeschichtet und tonnenweise Kompost zum Nutzgarten hochgefahren hat. Viva la Hanggarten! Weiterlesen
5 Farben: Orange-Suppe
Wahrscheinlich gibt es diese Kreation schon und wahrscheinlich hat sie einen klangvollen, exotischen Namen. Ich hatte Appetit auf Linsen, noch Hokkaido im Lager und einen Sack Futterwurzeln im Flur feinste, saftige Delikatess-Karotten. Zwiebeln ebenfalls sackweise und Curry sowieso, also habe ich mal getestet, das alles zusammenzuwerfen. Weiterlesen
Farfalle in Verde
Dieses sehr einfache aber immer wieder schmackhafte Gericht mit dem klangvollen Namen ‚Schmetterlinge im Grünen‘ gab es bei einem meiner Stamm-Italiener früher. Erstaunlich, dass ich es entweder noch nie gepostet habe oder der Beitrag zusammen mit den meisten anderen alten Beiträgen beim Daten- und Backupverlust abhanden gekommen ist.
Der einzige Kniff bei diesem Gericht ist, dass man den Knoblauch wirklich sehr fein schneiden und gemütlich in viel Öl braten muss. Ob Martin Scorseses Film ‚Goodfellas‚ und darin die Szene im Gefängnis, wo von den Mitgliedern der Familie den ganzen Tag lang gut gekocht und gegessen – und eben von Gangsterboss Pauli der Knoblauch mit einer Rasierklinge fein gehobelt – wird, Vorlage gewesen ist, weiss man nicht. In jedem Fall stimmt der Hinweis der Bosse aus dem Film, dass der Knoblauch in der Pfanne fast schmelzen würde, ganz genau. Weiterlesen
Ricotta-Gnocchi mit Salbei-Sugo (und gebratenem Chicorée auf Manouri)
Da ich in meiner kleinen Einöde Idylle ein wenig von der medialen Außenwelt abgeschnitten bin, erreichen mich manche Informationen eher spät. Ich habe festgestellt, dass das recht heilsam sein kann, denn die Dinge, die uns direkt betreffen & Neuigkeiten aus der Region erfährt man ohnehin. Ob man will oder nicht.
Vielleicht ist es also diesem entrückten Umstand geschuldet, dass ich anonymekoeche.net bislang nicht kannte. Zumindest bin ich neulich auf die Seite gelangt und habe mich direkt festgelesen. In sympathischer Form beschriebene, ansprechend fotografierte Gerichte, die – soweit ich es überschauen kann – wohl zumeist der arme-Leute-Küche zuzuschreiben sind. Genau unser Ding also. Weiterlesen
Pastinakensuppe mit karamellisierten Petersilienwurzeln
Eine feine Wintersuppe aus Lagergemüsen, in denen echte Kraft steckt. Unsere gigantischen Pastinaken hatte ich ja vor einigen Tagen geerntet und so langsam müssen sie verarbeitet werden. Der würzig-frische Geschmack der Petersilienwurzeln wird durch das Karamellisieren etwas abgeschwächt und harmoniert ganz prima mit dem ja etwas eigenen aber nach meinem Empfinden sehr leckeren Aroma der Pastinake. Weiterlesen










