Nachdem ich vor einiger Zeit ja ein Apfelmus ohne Zuckerzusatz mit Apfel-Birnensaft gekocht habe und feststellte, dass es trotzdem recht süß geriet, habe ich mich nun an eine Variante ohne Zuhilfenahme von Saft gemacht so wie es zum Beispiel auch Tring macht, wie sie in einem Kommentar erzählt. Ich bereitete Apfelmus komplett ohne andere Zutaten bislang nur frisch zu, nie als Konserve. Und als ich liebevoll den letzten Tropfen Saft aus einer Zitrone quetschte, um diesen beim Kochen den zerkleinerten Äpfeln zuzugeben dachte ich mir, dass es doch sicher eine leckere und die Haltbarkeit fördernde Variante wäre, die Zitronenschale gleich mitzukochen. Kerngehäuse, Schale und Kerne der Äpfel werden ja ohnehin mit der Flotten Lotte vom Mus getrennt, da fallen ein paar Zitronenschalen nicht ins Gewicht. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Kochen
Süßkartoffel-Bärlauch-Nudelauflauf
Ein federleichter Auflauf, wie gemacht für heiße Frühlingstage. Wie gut, dass ich immer einige Gläser voll Bärlauch einfriere, denn er harmoniert perfekt mit Chilis, Champignons und Süßkartoffeln! In diesem Jahr habe ich das Blattgrün des Bärlauchs separat von den Stängeln eingefroren – und ebendie kommen hier zum Einsatz und machen sich dabei sehr gut. Weiterlesen
Wirsing-Chili-Pfanne als Pastasauce
Der erste frische Wirsing ist fertig! Leider nicht bei uns, denn ich bin dieses Jahr etwas spät dran gewesen mit dem Auspflanzen und habe eigentlich auch erst so spät gesät, dass es ein Herbstwirsing wird und noch dazu eine Lagersorte gewählt, aber in einem Hofladen, wo wir gelegentlich einkaufen. Die sind zwar nicht bio und schon gar nicht zertifiziert, aber gehören zu den wenigen, wenigen Bauern hier in der Umgebung, die eine wirkliche Vielfalt an Gemüse anbauen und somit als Alleinstellungsmerkmal wirklich regional. Weiterlesen
Vollwertiger Brotsalat mit Rucola
Panzanella ist das wohl nicht, denn wie Rebekka feststellte, müsste dazu das Brot in Wasser(!) eingeweicht und wieder ausgedrückt werden. Traditionalisten würden natürlich gerne auch noch gleich die ‚erlaubten‘ Zutaten festlegen, meinetwegen – ich bin schon bei dem in Wasser eingeweichten Brot raus. Mein Brot waren Dinkelbrötchen vom Morgen, für die ich mir die Inspiration von Sandra holte. Diese gewürfelt und ganz langsam in der Pfanne geröstet bis sie knochentrocken und nussig im Geschmack waren. Und dann durften sie in Balsamico ziehen. Weiterlesen
Gerösteter Blumenkohl mit Belugalinsen-Curry
Ich habe hin- und her überlegt, ob ich vielleicht von kohlenhydratarmen Mahlzeiten zumindest am Abend profitieren würde. Da es abends oft mal schnell gehen muss und wir trotzdem gewissermassen verwöhnt sind, muss ich für solche Tests natürlich Rezepte im Repertoire haben, die funktionieren. Denn man kann wohl als Tatsache festhalten, dass wir nicht gewillt sind Mahlzeiten zu essen, die uns nicht wirklich gut schmecken. Und die Sozialisierung in Mitteleuropa sowie Interesse an einem breiten Spektrum an Zutaten bringt es mit sich, dass der Verzicht auf Kohlenhydrate schwer ist. Natürlich habe ich schon jede Menge Rezepte gefunden, die uns sicher gut gefallen, aber meine allseits beliebten schnellen Gemüsepfannen mit Nudeln oder ein Bauernfrühstück, ein knuspriges Baguette zum Kräuterquark – das würden wir schmerzlich vermissen. Weiterlesen
Quarkspeise mit Erdbeeren
Zwischen Quarkspeise und Quarkspeise liegen Welten haben wir neulich festgestellt. In unserer Generation gibt es wohl genug Leute, die die Beine in die Hand nehmen und das Weite suchen wenn sie nur das Wort Quarkspeise hören. Mutmasslich liegt es an der Elterngeneration, die schon so degen bequem war, auf Fertig-Tütchen zurückzugreifen, die im Wesentlichen wahrscheinlich aus Quellmaterial, ein wenig Aroma und etwas Farbstoff bestehen. Vermute ich einfach mal gehässig wie ich bin. So etwas gab es bei uns zuhause dann glücklicherweise doch nicht, aber richtige Quarkspeise ziemlich oft. Weiterlesen
Mie-Nudeln mit Gemüse und Erdnusssauce
Vor einiger Zeit veröffentlichte Tring ein Rezept, was mein Interesse weckte: ein Nudelgericht mit Gemüse und Erdnusssauce. Der Plan, das so oder so ähnlich nachzukochen befand sich lange im Hinterkopf und nun war die Gelegenheit günstig: ich hatte meiner Familie ohnehin testweise gerade ein Gericht mit Erdnusssauce vorgesetzt, welches gut ankam und der letzte Rest Erdnussbutter musste weg. Die Erdnussbutter dieses Herstellers war unheimlich zäh und schlecht zu verarbeiten und auf Brot nimmt es hier ohnehin niemand. Also los. Weiterlesen
Kichererbsen auf Erdnuss-Chicorée
Vor einigen Tagen entdeckte ich bei Katharina aka Genussspecht ein Gericht, was mir direkt den Mund wässrig machte. Das musste ich nachkochen. Noch einige Tage später beim wöchentlichen Einkauf im Bio-Hofladen stellte ich fest, dass einige der gewünschten Zutaten nicht verfügbar sind und improvisierte. Im Originalrezept kommen z.B. Radicchio und Spitzpaprika zum Einsatz. Radicchio ist einer meiner liebsten Wintersalate und derzeit nicht zu bekommen, aber Chicorée wird noch getrieben. Spitzpaprika will ich nicht kaufen denn wir haben eine ganze Stiege rote Chilis in der Speisekammer, die verwendet werden müssen. Tamarindenpaste habe ich eh nicht und statt Erdnussmus kam Erdnussbutter zum Einsatz, der Knoblauch trieb munter aus und wurde zwischen die Erdbeerpflanzen gesetzt anstatt ins Essen zu wandern – aber das Ergebnis war sehr, sehr lecker und darf, wenn es nach dem Gatten geht, öfter auf den Tisch kommen! Weiterlesen
Rhabarber-Muffins (mit einem Hauch Ingwer & Orangenschale)
Nachdem der saftige Rhabarberkuchen von neulich mir ja etwas zu saftig und zu sauer war wollte ich nun einen Rührteig machen und darin Rhabarber versenken. Nach einiger Überlegung habe ich ein Rezept von Jamie Oliver für meine Zwecke abgewandelt. Und siehe da: die Muffins sind richtig gut angekommen, der Gatte behauptet, es seien die besten überhaupt, die ich bislang gebacken habe! Grund genug also, das Rezept aufzuschreiben bevor es im Baustellen-Chaos untergeht. (Ja, wir bauen wieder, mehr davon bald hier) Weiterlesen
Fermentierte Brombeerblätter für Tee
In einem Kommentar zu meinem Beitrag über die Entsorgung von Brombeerschnitt in der Kreislaufwirtschaft erzählte Doris, dass sie just Brombeerblätter gesammelt hat, um sie zu fermentieren und einen Tee daraus zu bereiten. Beim Wort ‚fermentieren‘ horche ich ohnehin auf und Brombeerblätter hatte ich bislang nur frisch gesammelt getrocknet. Also machte ich mich einige Zeit später auf und sammelte ‚first flush‘ – die ersten jungen Triebspitzen. Weiterlesen










