Ich bin nun fast durch mit den Aussaaten für dieses Jahr. Als Gedächtnisstütze für mich und für wen es sonst noch interessieren mag, veröffentliche ich die Gemüsesorten mit Terminen hier. Welche Sorten wir dieses Jahr genau im Anbau haben, könnt ihr hier nachlesen. Einerseits bin ich froh, dass nun alles erstmal vor sich hin wachsen und gedeihen kann, viele Pflanzen in den nächsten Tagen noch ins Freiland ziehen – andererseits frage ich mich, ob das schon alles war, es kommt mir dieses Jahr so wenig vor und ich bin etwas angespannt, weil mir schon wieder Beetfläche fehlt. Ich brauche dieses Jahr ein Tomaten-Hochbeet für einen Test und ich brauche ein Erdbeer-Hochbeet und zwar gestern. Das ist etwas unplanmässig. Ausserdem müssen noch ungefähr 20 Kürbispflanzen untergebracht werden, davon aber höchstens die Hälfte auf der Versuchsfläche III, die anderen müssten auch in ein Hochbeet. Meine kompletten ‚Lagerköhler‘ (Weisskohl, Wirsing, Rotkohl) müssen noch raus und die Paprikas. Über Sellerie, Porree und Yacon habe ich noch gar nicht nachgedacht. Zucchinis kommen auf das Quadratmeterbeet wie letztes Jahr nur mit neuer Erde.
Mais, Amaranth und Quinoa kommen auf Bodenbeete – wovon mir dieses Jahr auch welche fehlen weil wir eine Beetreihe brachliegen lassen beziehungsweise abdecken. Weiterlesen
Willkommen auf dieser Welt kleine Entenküken!
Kürbis-Gnocchi mit gebratenem & karamellisiertem Gemüse
So einfach wie gut. Ein leichtes, buntes Frühlingsessen, welches durch die Kürbisgnocchi ausreichend sättigt. Die Gnocchi sind hier eingeschlagen wie eine Granate. Ich hatte ja berichtet, dass Gnocchi bislang zu den Speisen gehörten, die ich nur zubereiten ‚durfte‘ wenn der Herr des Hauses anderweitig versorgt oder bekocht wurde. Ich bin wirklich glücklich über diese Neuerung, immerhin sind wir recht erfolgreich im Anbau von Kürbissen zur Selbstversorgung, selbige bleiben bei uns im Lager extrem lange frisch, sie sind sehr gesund, lecker und durch den eigenen Anbau günstig. Ein ganz wichtiges, dankbares und vielseitiges Gemüse für die winterliche Vorratskammer. Weiterlesen
Beetabdeckung im Allgemeinen & im Besonderen
Wer etwas auf seine Erde hält, deckt sie zu. Das ist nichts neues und auch wenn manch ein ganz ordentlicher Gärtner den Anblick von blanker Erde gerne hat und für ein Zeichen seines Fleisses ansieht, weiss man im Allgemeinen doch, dass man den Boden damit der Erosion preisgibt, Humus weggeweht und abgeschwemmt wird, Regen die feine Struktur zerstört, Sonne den Boden zu stark aufheizt und das empfindliche Gefüge an Mikroorganismen durcheinandergebracht wird und sowohl Sonne als auch Wind die Beete rasch austrocknen.
Die Art der Bodenbedeckung ist eine Glaubensfrage. Wir haben Untersaaten, mulchen mit verschiedenen Kräutern wie Kamille, Beinwell und Brennnessel – und so vorhanden Grasschnitt – und wir decken die Erde mitunter mit Textil zu. Weiterlesen
Traditionelles Apfel-Birnenmus ohne Zucker konserviert
Neulich sprachen wir mit Bekannten bei einem Apfelkuchen über traditionelles Haltbarmachen. Wir meinten uns zu erinnern, dass entweder Honig zum Süssen und Konservieren benutzt wurde, oder die Früchte auf dem Herd solange gerührt wurden, bis sie eindickten und durch Verlust an Flüssigmasse süsser wurden. Wir brauchen es alle nicht so schrecklich süss, aber beim Konservieren ist Zucker (neben Salz, Säure und Flüssigkeitsentzug) eben auch ein Garant für Haltbarkeit. Weiterlesen
Gebrätelte Kartoffeln mit Austernpilzen
Ein kleines, schmutziges Geheimnis muss ich nun lüften: ich bin gar nicht so norddeutsch, wie manch einer denken könnte. Nein, einer meiner Großväter kam aus der Pfalz. Und das ist längst nicht alles, aber darum geht es hier. Zwar nicht um den selbstversorgerisch tätigen Opa, sondern um ein Rezept, welches meine Mutter von ihm übernommen hat. Gebrätelte. Weiterlesen
Kürbisgnocchi mit Kirschtomaten und Oliven
Ab und an ergibt sich die Gelegenheit etwas kochen zu können, was niemand anders schmecken muss ausser dem Nachwuchs und mir. Wobei der Nachwuchs auch mit Oliven der Sorte ‚Nocellara del Belice‘ alleine glücklich ist. Der Gatte hatte in Anbetracht des Aprilwetters (Schnee, Hagel, 3°C) mehr Appetit auf ein Nudelgericht, was in etwa zu gleichen Teilen aus Zwiebeln, Käse und Nudeln (und Speck) besteht und daher aus gutem Grund ‚Schmodder‘ genannt wird. Mir ist das zu schwer, daher habe ich die Gelegenheit genutzt und gleich 3 Zutaten verarbeitet, die der Gatte nicht ganz so gerne im Essen haben muss: Gnocchi im Allgemeinen, Kürbis und Oliven. Dass er sich am Ende die grösste Portion davon aufgeladen hat, bestätigt hier also mal wieder, dass es oftmals nur auf die Zubereitung ankommt. Ich nehme mich da nicht aus, siehe Wildschwein-Bolognese. Weiterlesen
Kürbisgnocchi in weich & fest – Wie es euch gefällt
Erstaunlicherweise gibt es gelegentlich Probleme mit Kürbisgnocchi und zwar derart, die richtige Konsistenz zu erreichen. Ich habe experimentiert und festgestellt, dass bei Zugabe von wirklich wenig Maismehl und Weichweizengrieß die Gnocchi nicht zerfallen, wie man manchmal liest, sondern sie einfach eine unschöne Textur bekommen. Bei Zugabe von wirklich viel Maismehl und Grieß braucht es mehr Kochzeit und die Gnocchi sind anstrengend zu kauen – so weit, so logisch. Ich plädiere dafür zu testen, was spricht dagegen, mit einer moderaten Mischung zu beginnen, einige Gnocchi zu kochen und nach der Kau- und Geschmacksprobe entweder zu beschliessen, dass die gesamte Charge nun gekocht werden kann – oder eben noch mehr trockene Zutaten benötigt werden? Weiterlesen
Kunstbrut bei den Pommernenten
Unsere Pommernenten haben sehr fleissig gelegt, kein Wunder, will man auf die in zuverlässigen Quellen genannten 100-150 Eier im Jahr kommen, muss man zeitig anfangen und regelmässig legen. Die Eier sind blau-grünund hier rechts im Brüter zu sehen. Auf der linken Seite brüten wir die Eier eines Bekannten mit aus, eine wilde Mischung wenn ich das richtig verstanden habe. Pommernenten sind ja, wie bereits berichtet, eine akut gefährdete Rasse und werden auf der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen geführt. Weiterlesen
Benutzung der Chitarra am Beispiel Fettucine
Christian fragte sich heute morgen, ob die kürzlich in 2 anderen Artikeln gezeigte Chitarra riesengroß sei oder nur so wirkt, weil eine Kinderhand darauf zu sehen ist, ob sie nicht putzaufwändig sei und stellte sich (ebenso wie mein Gatte) das ganze Gerät wie einen ‚überdimensionalen Eierschneider‘ vor. Anlass genug, nochmal ein paar Fotos und Worte zur Benutzung des urtümlichen Teils hier zu verlieren. Weiterlesen









