Penne mit Champignons, Speck-Bärlauchgemüse und in Balsamico karamellisierten Kirschtomaten

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Ich bin derzeit mal wieder auf dem Bärlauch-Trip. Passiert immer zum Frühjahr und gibt sich so schnell auch nicht wieder. Dabei haben wir noch so viele Wintergerichte zu kochen – man kann fast dankbar sein, dass das Wetter sich hier oben im Norden merklich verschlechtert und abgekühlt hat, es ist pustig, ich denke nicht daran draussen zu arbeiten und werde mir wohl schon bald die nächsten Wintergerichte bzw. Gerichte aus eingelagerten Zutaten vornehmen. Bis Sonntag war es allerdings frühlingshaft mild und schön und ich hatte Lust, etwas leichteres zu kochen.  Weiterlesen →

Rübli-Kuchen mit Pastinake

Rübli-Kuchen mit PastinakeVor ein paar Tagen veröffentlichte Heidi von Esst mehr Kuchen eine Rübli-Torte mit niedlichen Marzipan-Möhrchen und jeder Menge Mascarpone. Passend dazu wollte ich für das Familientreffen ohnehin meine Variation eines Rübli-Kuchens backen, geht schnell, Zutaten sind eigentlich immer im Hause, schmeckt immer gut und ist auch am nächsten Tag noch frisch. Die Allzweckwaffe für ausgelastete Selbstversorger-Mütter.
Beim Einkaufen überlegte ich noch, ob ich wirklich alles im Hause habe und auf dem Rückweg fiel mir dann ein, dass ich keine Lebensmittelfarbe habe. Die synthetische Variante möchte ich ohnehin nicht nutzen, meine Annattosamen habe ich weggeworfen weil sie alt waren und vermisste sie nun schmerzlich – also müsste es weiße Karotten auf dem Kuchen geben. Von weißen Karotten – und diese Farbe ist ja durchaus vertreten aber heute unüblich – kam ich dann auf Pastinaken. Weiterlesen →

Wildschweingulaschsuppe

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Wir essen anscheinend weniger Fleisch als geplant, anders kann ich mir nicht erklären, warum die Truhen noch immer Reh, Lamm, Wildschwein, Gänse, Enten, Pute, Hasen, Hähne & den Fasan beinhalten. Ein unhaltbarer Zustand. Also los ans Verarbeiten.
Ich beginne mit einem köstlichen Wildschwein-Gulasch. Superzart, fruchtig-süßlich und ein wenig scharf. Perfekt möchte man sagen, hörte sich das nicht so abstoßend arrogant an.

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Pasta mit Bärlauch und roter Spitzpaprika

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Wir lieben Bärlauch. Egal ob zu Pasta, im Frischkäse auf frisch gebackenem Brot oder im Kräuterquark zu einer Kartoffel. Das Zeug ist einfach wahnsinnig lecker und wahrscheinlich macht auch der psychologische Faktor etwas aus; was rar ist und auch heute noch nicht über das ganze Jahr im Überfluss verfügbar, muss verzehrt werden solange es geht.
In diesem Sinne habe ich im Februar argwöhnisch meine Bärlauchbestände im Garten betrachtet. Mein Bärlauch war definitiv viel früher dran als irgendwo im Umkreis, aber ich wollte     an sich noch keine grössere ernte vornehmen, damit die Pflanzen sich erstmal noch weiter ausbreiten können, denn Schleswig-Holstein ist Bärlauch-Wüste. Lieget vielleicht auch daran, dass wir hier keine wirklichen Wälder haben, in jedem Fall sollte man, wen man Bärlauch frisch ernten möchte, selber welchen anbauen oder die wenigen ‚wilden‘ Stellen kennen.

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Freilaufende Raptoren

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Wie ich in dem Beitrag über den Hühnerstall und anderswo bereits berichtet habe, sollen die Hühner ja ausserhalb der dauernass-kalten Jahreszeit relativ frei laufen, zumindest sollten sie ein großes Freilaufgehege bekommen. Nun begab es sich, dass die Nachbarshühner unsere Seite vom Zaun grüner fanden und sich hier bei uns unter die Enten und Gänse mischten.
Vielleicht ist unsere Seite vom Zaun tatsächlich grüner und bei ihnen zuhause haben die Schafe die Grasnarbe eingekürzt – Tatsache ist jedenfalls: wenn unsere Koppel für Nachbarshühner ausreichend Käfer, Würmer& Gras bereithält, dann wird es wohl auch für die eigenen reichen und es gab keinen Grund mehr, die Hühnerschar in der Voliere zu halten. Weiterlesen →

Mit Ratatouille gefüllte Rondini

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Leider war ich nicht schnell genug, um ein schönes Foto von der so grell bunten Kreation zu machen – da hatte der Herr des Hauses bereits angerichtet, zerschnippelt und gekleckert. Aber immerhin. Im Lager befand sich (an der Seite von 7 Hokkaidos) noch eine ausgereifte Rondini* und unser ‚Gröntüchhöker‘ hatte Auberginen, Paprika, rote Zwiebeln, Knoblauch und Chili übergeben. Außerdem scheint seit Tagen die Sonne, die Temperaturen steigen tagsüber in den zweistelligen Bereich und ich schufte trotz immer noch anhaltender Erkältung bereits im Garten – Ausblick auf den Sommer also, zumindest Frühling. Folgerichtigerweise musste ich aus den vorhandenen Zutaten Ratatouille zubereiten. Weiterlesen →

Gepökeltes Brathähnchen mit Succotash

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Dieses Gericht habe ich vor der feindlichen Übernahme meines Körpers durch die hartnäckigen Erkältungsviren gemacht, zu einer Zeit, als ich noch schmecken konnte. Die Veröffentlichung dann wurde wohl schon aufgrund der fiesen Symptome verschoben.
Wie auch immer, dieser gepökelte Brathahn war noch besser als der erste und das salzige, gepökelte Fleisch in Verbindung mit dem süsslichen Succotash eine Wucht.

Nachtrag: Succotash, eine Gemüsemischung indigener Amerikaner, nennt man die Mischung von Mais und (Lima*-)Bohnen, eine Kombination, die zusammen 101% biologische Wertigkeit der Proteine erreicht, ausserdem ergänzen die Proteine der Bohnen gut die Kohlenhydrate des Mais‘. In Teilen des Südens der USA wird jede Zubereitung von Gemüse mit Butter oder Schmalz Succotash genannt.
Dank Alex‚ Hinweis nochmal ergänzt. Weiterlesen →

Krank und chaotisch im Vorfrühling

Gekeimte Kartoffeln 'Roter Erstling'

Nachdem gefühlt allerorten in den Gartenblogs derzeit Fotos von Aussaaten, Keimlingen und anderen Zöglingen gezeigt werden, fühle ich mich gezwungen, auf meine Art nachzulegen.
Meine Saatschalen und Aussaatbeete sehen nicht anders aus, als in den anderen Jahren auch, da gibt es an sich nichts Aussergewöhnliches zu sehen. Ausserdem habe ich mir eine wirklich bösartige Erkältung zugezogen und lag 2 Tage stramm im Bett, habe Zwiebelsaft geschluckt, Lindenblütentee gesoffen und mit Kamillenbädern inhaliert.

Ich bin also nicht sehr gut in der Zeit – aber andererseits bin ich auch sonst nie besonders früh oder spät dran gewesen, sondern irgendwo im Mittelfeld. Passend, dass ich die Sache nicht sportlich sehe, sondern zufrieden bin mit dem was sich trotz alledem – oder gerade wegen der entspannten Einstellung – über das Jahr auf den Beeten entwickelt. Weiterlesen →