Willkommen August. Erntemonat & Monat des W:O:A

Jeden Morgen und jeden Abend wenn die Tiere versorgt werden, ernten wir im Vorbeigehen Brombeeren aus dem Knick

Jeden Morgen und jeden Abend wenn die Tiere versorgt werden, ernten wir im Vorbeigehen Brombeeren aus dem Knick

Der Beitrag ‚Willkommen Juli‚ mit dem Rückblick auf all‘ das, was passiert ist, verarbeitet, gekocht & geschafft oder auch nicht geschafft wurde sondern schiefgegangen ist hat mir gut gefallen. Und wie wir im Dialog festgestellt haben, macht man sich auf diese Weise viel eher bewusst, was wirklich erreicht wurde. Vielleicht schaffe ich es, jeden Monat so eine kleine Rundschau zu veröffentlichen und vielleicht mögen einige von euch mitmachen? Es würde mich sehr freuen, so können wir schnell und kompakt (uns selber) zeigen, dass wir doch nicht nur durchgehangen, prokrastiniert oder versagt haben.  Weiterlesen →

Baumfrau’s alltägliche schnelle Küche – Hier: Überraschungsbesuch I mit kaltem Brathähnchen

Gut muss es schmecken, schnell (weniger als 30 Minuten) soll es gehen und aus Zutaten, die ich sowieso in Haus oder Garten oder Wildnis habe, bestehen. So sieht mein (all)-tägliches kochen aus.

Ich koche sehr gerne, meist für mich alleine, ab und zu für 2-3 Personen mehr und mitunter für mehr als 20 Menschen.

In dieser Woche gab es spontanen Besuch von Bekannten aus dem Selbstversorgerforum, die hier beruflich zu tun haben. Sie hatten sich auf der Fahrt hierher zwei Brathähnchen gekauft – aber nur eines gegessen. Das andere bekam ich. Eigentlich esse ich kein industriell hergestelltes Fleisch – und erst wollte ich das Hähnchen still und leise in der Biotonne entsorgen. Dann plagte mich mein Gewissen: Soll das arme Hähnchen umsonst gestorben sein? Das geht ja gar nicht. Also geguckt, was man aus dem kalten Hahn so für 4-5 Personen leckeres machen kann. Wenn mir mal so gar nix einfällt (oder ich für ganz, ganz viele Menschen schnell aus preiswerten Zutaten kochen möchte) hole ich mir gerne Anregungen aus dem Koch- und Geschichtenbuch „Herzhafte Mahlzeit – ein asiatisches Kochbuch für gastfreundliche Menschen“ von Eileen Candappa und Harry Haas. Das gibt es gebraucht für ganz wenig Geld – lohnt sich aber. Weiterlesen →

Falafel, Bete-Carpaccio, Pita, Tzaziki & Tahini Sauce

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Ein würziges, abwechslungsreiches, leichtes und dabei doch gut sättigendes Mahl (überwiegend) aus dem mittleren Osten. Es bedarf relativ viel Vorbereitungszeit wie ich finde. Je nach Jahreszeit geniesse ich es, stunden- und tagelange Vorbereitungen für ein Mahl zu tätigen – wobei letzteres seit dem Beginn der Sanierung und vor allem seit der wuselige Nachwuchs da ist selten geworden ist. Auch im Sommer und Herbst ist dafür kaum Zeit, täglich müsste eimerweise Gemüse aus dem Garten geerntet und verarbeitet werden. Die Vorbereitung dieser Speisen kostet wie gesagt auch etwas Zeit aber sie lässt sich recht flexibel strecken. Weiterlesen →

Nicht da

Liebe Leute,

ich verabschiede mich kurz über’s Wochenende und beantworte eure Kommentare spätestens Montag. Wir sind auf dem Sprung zum Selbstversorgertreffen zu fahren. Die Sachen und Tauschwaren sind gepackt und müssen nur noch verstaut werden.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende mit genau der Mischung aus Dingen, die ihr gerne mögt (und mir ein trockenes und nicht zu heißes mit anregenden Gesprächen.)

Bis bald, Oli

Ein Vormittag im Watt

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Manchmal ist es notwendig, im größten Trubel stehen zu blieben. Entweder um sich einen Überblick zu verschaffen oder um dem Hirn eine Ruhepause zu gönnen. In der Natur können wir auf unser wirkliches Maß zurückschrumpfen; dass wir vergänglich sind ist uns nur allzu schmerzlich bewusst dieser Tage. Dass die Welt sich weiter dreht, die Gezeiten kommen und gehen wie immer, aus den Elementen Pflanzen, dann Tiere, dann wieder Nährstoffe werden und sich im großen Kreislauf unendlich weiter wandeln werden, begreife ich am besten, wenn ich abseits von Menschen in der Natur bin. Früher habe ich stundenlange Spaziergänge durch die Wälder rings um das Haus gemacht. Hier und heute bietet es sich natürlich eher an, an das Meer zu fahren. Vielleicht gefällt dem einen oder anderen ein kleiner virtueller Ausflug an die Nordsee, die ruhige Weite klärt üblicherweise den Geist. Ein Blick auf den Gezeitenkalender und los geht es. Weiterlesen →

Hühnerküken – Gauloises Blanche – weisse Bresse-Hühner

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Wie neulich im Nebensatz erwähnt, gibt es mal wieder einige Neuigkeiten, die ich unterschlagen habe. Unter anderem haben wir uns entschieden, eine neue Hühnerrasse zu testen. Die Vorwerk-Hühner sind toll, keine Frage, aber vielleicht haben andere Mütter ja auch schöne Söhne. Oder andere Rassen ihre Vorzüge. Abgesehen davon glaube ich, dass sich bei uns über kurz oder lang eine bunte Schar von Hühnern ansammeln wird weil wir uns immer wieder aufs Neue begeistern lassen und Vielfalt mögen. Dazu kommt noch der Eierfarben-Faktor: alleine schon deswegen müssen wir Bielefelder Kennhühner und Marans und Araucaner haben. Und alle kreuzen.
Aber zurück zum Thema ‚Gauloises Blanche‘. Weiterlesen →

Pflaumenmus ohne Zucker aus dem Backofen

Traditionelles Pflaumenmus ohne Zucker

Vor einigen Jahren kochte ich zusammen mit meiner Freundin das weltbeste Pflaumenmus. Die Pflaumen kamen aus meinem tschechischen Garten, die ruhige Alleinlage in den Wäldern auf dem Berg schaffte genau die richtige, friedvolle Atmosphäre, die Tage dauerten Wochen und ich habe das Rezept nicht aufgeschrieben. Also das Rezept zum guten Leben habe ich soweit beisammen und feile nur noch an Feinheiten, aber das Pflaumenmusrezept ist perdu.
Ich meine, dass wir etwas Zucker benutzt haben, ausserdem waren die Pflaumen von den dunklen Sorte. So ähnlich habe ich es vor 3 Jahren nochmals gemacht und es war ebenso gut. Nun ging der gute alte Vorrat zuende und es ergab sich die Gelegenheit, 2 10l-Eimer voll ‚Königin Viktoria‘-Pflaumen geschenkt zu bekommen. Natürlich habe ich mich direkt ans Verarbeiten gemacht. Weiterlesen →

Gartenrundgang Mitte Juli

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Wenn ich mich ab jetzt ranhalte, schaffe ich beim nächsten Gartenrundgang wieder in den normalen Turnus zu kommen. Was sinnvoll wäre, denn derzeit ändert sich täglich viel im Garten. Nachdem ich soeben nochmals wehmütig in der Sidebar auf das Monatsarchiv der vergangenen Jahre gesehen habe und mächtig frustiert bin, dass ich durch den Datenverlust so grosse Lücken habe und den Zustand des Gartens nicht mit dem der Vorjahre vergleichen kann, habe ich beschlossen den Zustand zu ändern. An die alten Beiträge werde ich wohl nie mehr kommen, aber die Fotos sind noch vorhanden. Wenn also irgendwann einmal Zeit sein sollte, kann es passieren, dass hier ein paar Artikel datiert auf Vorjahre erscheinen. Ob Abonnenten diese dann auch per Email bekommen weiss ich nicht, das werden wir sehen müssen. Weiterlesen →

Dumme Selbstversorger …

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… ernten auch dicke Kartoffeln.

Dieses Exemplar der Sorte ‚Red Duke of York‘ aka ‚Roter Erstling‘ wuchs im Hochbeet, bedrängt durch blühenden Spinat und stammt aus eigenem Saatgut, es wog um die 700g wenn ich mich recht entsinne.

Und weil kein Blogger daran vorbei kommt, einen launigen Spruch zur Dummheit abzuliefern wenn er über dicke Kartoffeln bloggt, lasse ich mal was von Jean Cocteau hier: „Halte dich immer für dümmer als die anderen – sei es aber nicht!“ Weiterlesen →

Bete-Blätter & Gorgonzola-Sauce mit Kirschtomaten zu Pasta

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Der Trend geht eindeutig zur restlosen Verwertung. Mehr denn je. Regelmässige Leser des Blogs wissen ja um mein Bestreben, möglichst viele Kreisläufe zu schliessen ohne auf Lebensqualität zu verzichten. Das ist das eine, die andere Seite ist ganz klar, dass der Platz im Garten begrenzt ist, die Zeit auch und es daher schade um jedes Stück essbares Gemüse ist, welches nicht auf unserem Teller landet. Zumal wenn es so gut schmeckt, dass man sich wundert, warum das Laub der roten Bete beispielsweise nicht standardmässig gegessen wird.
Diesmal kam ich auf die Idee, aus den Blättern der roten Bete eine spinatähnliche Pasta-Sauce zu machen.
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