Schlagwort-Archive: Gemüse

Hühner-Schaschlik mit gebackenen Kartoffelspalten, buntem Mais & Wildtomaten-Rucola-Salat: Alles aus dem Garten

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Es gibt diese Tage, da passt alles. Man hat den Vormittag gut genutzt*, einen Ausflug gemacht, ein paar entspannte Stunden mit der Familie verbracht und es ist trotzdem noch Zeit, durch den Garten zu streifen und zu ernten. Während der Ernte wird immer klarer, wie das Gericht daraus aussehen soll, schnell noch die Mistforke geschwungen und ein paar Kartoffeln ausgebuddelt und siehe da: es ist immer noch genug Zeit, um in Ruhe das Abendessen zuzubereiten. Weiterlesen

Grüne Tomaten und die Frage nach der Verwertung

Grüne unreife Wildtomaten

Wild UND grün, argh!

Seit Jahren wollte ich mich einmal etwas intensiver mit der Recherche über Giftigkeit von grünen Tomaten beschäftigen, denn immerhin stellt sich bei unserem Klima fast jährlich die Frage, ob man grüne Tomaten rechtzeitig vor der Braunfäule oder dem Frost abernten soll oder auf den grösseren Teil der Ernte verzichten will – nun habe ich kürzlich damit begonnen und bin einer seltsamen Sache auf der Spur.
Eigentlich gibt es 2 Dinge, die ich merkwürdig finde und zwischen beiden liegt jeweils der große Teich:

  1. Zum einen sind die Empfehlungen, ob man grüne Tomaten essen sollte ungefähr diametral entgegengesetzt, je nachdem, ob man sich im deutschsprachigen Raum Europas oder den USA informiert.
  2. Zum anderen sind die Angaben darüber, welcher (schwach) giftige Stoff eigentlich wirklich in grünen Tomaten vorhanden ist ganz unterschiedlich und widersprüchlich.

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Pinđur oder Pindjur – ein mazedonisches Relish aus Paprika und Tomaten

Pindjur selber machen, ein bosnisches Rezept

Vor einiger Zeit begutachtete ich im Laden ein Glas hochwertiges Pindjur mit einer sauberen Zutatenliste, kostete es und war sehr angetan. Natürlich kam sofort die Frage auf, ob ich das nicht auch selber machen könnte. Zwar läuft der Paprika-Anbau echt gut hier, aber von ausgereiften, roten Paprikas kann ich nur träumen. Von Tomaten reden wir lieber nicht, ausser Wildtomaten, darüber können wir reden, aber für eine reelle Portion Pindjur bräuchte ich da schon eine veritable Menge gleichzeitig gereifter Wildtomaten. Pindjur aus eigenem Zutaten fällt also flach solange wir kein Glashaus haben, aber selber machen kann man es ja immerhin. Schon mal, als Trockenübung sozusagen. Weiterlesen

Gelbe Honig-Bete mit Kurkuma – eine süß-saure Luxus-Konserve

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Einer meiner Vorsätze für’s Gartenjahr 2016 war, sehr viel mehr gelbe Bete anzubauen. Die Mission ist erfüllt. Nachdem das Saatgut letztes Jahr seltsamerweise überhaupt nicht keimte, säte ich dieses Jahr vorsichtshalber etwas dichter. Und siehe da: es sind ungefähr 427% aller Samen aufgelaufen und da ich gleich eine gesamte Hochbeetlänge von 5 m vollgemacht habe, bin ich jetzt stolze Besitzerin von etwa 40Kg gelber Bete. Leider habe ich dieses Jahr kaum etwas davon gegessen, wie meist wenn wir etwas im Überfluss haben. Abgesehen von diesem unschönen Verhalten gibt es da aber auch noch das Krrrrk-Problem. Krk ist tschechisch und bedeutet Hals und ich wette 20Kg gelbe Bete darauf, dass dieser Begriff lautmalerischer Natur ist. Weiterlesen

Willkommen September & Tag-und-Nacht-Gleiche. Herbstanfang so wie so.

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Admiral nuckelt an Fallobst. Zu dieser Jahreszeit bevölkern sie unseren Hof zu Dutzenden und wenn man mit dem Auto auf den Hof kommt, fliegen sie auf wie Fledermäuse im Horrorfilm.

Es sind erst 2 Beiträge erschienen, die den neuen Monat willkommen heißen und einen Rückblick – oder auch Rapport – geben auf das, was im Vormonat passiert ist und schon ist es eine lieb gewordene kleine Tradition. Ich bleibe also dabei und möchte euch ermuntern mitzumachen. Man führt sich ein bisschen von dem, was man getan hat nochmal vor Augen und insgesamt gesehen entsteht so ein schönes Album, ein Wochenbuch oder Monatsbuch sozusagen. Also los, Rückblick und Vorschau. Auch die sonnenhungrigsten Optimisten werden im September einsehen, dass der Herbst angebrochen ist, meteorologisch ist er bereits da, wichtiger ist allerdings der astronomische Herbstanfang zur Tag-und-Nacht-Gleiche und am wichtigsten – weil gerade auch regional aussagekräftig und wichtig für Bauern, Gärtner und Selbstversorger – der phänologische Herbstanfang. Und phänologisch haben wir hier im Herzen von Schleswig-Holstein derzeit Frühherbst. Weiterlesen

Rettich-Sirup als Hustensaft. Ein Versuch mit langem, weißen Sommer-Rettich.

Hustensirup aus Neckerruhm weiß Tempus fugit irreparabile wie wir alle wissen und zumindest in meinem Leben wird es immer schlimmer. Es ist nun also schon wieder eine ganze Weile her, dass wir hier auf Landidylle.com über Hustensirup aus Sommerrettich gesprochen haben. Ich habe mich zwischenzeitlich als Versuchskaninchen geopfert – dazu eigne ich mich mit meinen ständigen Infekten nämlich hervorragend – und will nun endlich berichten. Altbekannt ist Rettichsirup aus rundem, schwarzen Winterrettich als antibakterielles Hustenmittel. Das gleiche gilt für Zwiebelsirup. Man kann beides mit Zucker, respektive Kandis ansetzen oder mit Honig und natürlich lassen sich Zwiebeln und Rettich auch mischen, ich würde allerdings – wie meistens – empfehlen, eine Droge zur Zeit anzumischen und zu testen. Weiterlesen

Die bei den Zwiebeln schläft

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‚Die bei den Zwiebeln schläft‘ hat heute nur ein paar kurze aber wesentliche Beobachtungen mit euch zu teilen.
1. Szenario: es regnet und regnet und regnet seit Wochen unablässig. Ab dem Augenblick, wo du Zwiebeln und Schalotten in Horden im Schlafzimmer aufgestellt hast, um sie dort zu trocknen beginnt der Sommer. Es wird keine Regenwolke mehr gesehen, es wird ernsthaft warm, nicht mal ein extremes Weichei würde auf die Idee kommen, den Ofen anzufeuern.

Fragen: was passiert, wenn ‚Die bei den Zwiebeln schläft‘ den Kram in den Garten räumt? Und wer von euch ist (eventuell sadistischerweise) dafür, dass sie es testet?

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Mini-Paprika gefüllt mit Feta-Mirabellen-Crème

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Nachdem die letztjährigen gefüllten Kirschpaprika ‚Bunte Zwerge‘ sensationell gut geschmeckt haben aber leider schnell schlecht geworden sind, haben wir uns geschworen, die Mini-Paprikas weiterhin anzubauen, diese weiterhin lecker und abwechslungsreich zu füllen und dann aber direkt so wie es der Heißhunger verlangt zu vertilgen, anstatt uns hinterher zu ärgern, dass der ganze Aufwand umsonst war. Und der Aufwand war enorm letztes Jahr: Vom Entdecken des Saatguts bei Dreschflegel, über Bestellen, Vorziehen auf der Heizmatte, Hege & Pflege im Hochbeet bis zur Ernte waren über 9 Monate vergangen. Dieses Jahr hatten wir es mit Wetter, Wetter, Wetter zu tun, meine Paprikas sind weit entfernt davon bunt und damit reif zu sein und als ich im Supermarkt die Mini-Paprikas aus Glückstadt sah, nahm ich sie einfach mit. Weiterlesen

Gartenrundgang Anfang August (bei Wacken-Wetter)

Agapanthus blüht endlich

Ich bin gar nicht mal schlecht in der Zeit mit dem nächsten Gartenrundgang und wir starten bei bestem Wacken-Wetter auf dem Hof. Wacken-Wetter unterscheidet sich vom Kieler-Woche-Wetter durch den Neigungswinkel des Regens und wenn man mich fragt, auch durch die schiere Masse an Wasser. Wacken liegt deutlich näher am Herbst – aber zwischendurch gibt es immer wieder Phasen brennender Sonne, die den Festivalschlamm an Stiefeln und Klamotten derart festbacken, dass man die Sachen entsorgen kann. Erfahrung spricht aus mir.
Egal, zurück in den Garten. Auf dem Hof blüht endlich meine Schmucklilie. Seit ewigen Zeiten wollte ich eine haben und habe sie nie gekauft bis ich dieses Jahr Mitleid mit einer zu Recht preisreduzierten Pflanze hatte und sie mitnahm.
Noch blüht sie recht überschaubar, aber die Farbe finde ich schonmal wunderschön.
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Willkommen August. Erntemonat & Monat des W:O:A

Jeden Morgen und jeden Abend wenn die Tiere versorgt werden, ernten wir im Vorbeigehen Brombeeren aus dem Knick

Jeden Morgen und jeden Abend wenn die Tiere versorgt werden, ernten wir im Vorbeigehen Brombeeren aus dem Knick

Der Beitrag ‚Willkommen Juli‚ mit dem Rückblick auf all‘ das, was passiert ist, verarbeitet, gekocht & geschafft oder auch nicht geschafft wurde sondern schiefgegangen ist hat mir gut gefallen. Und wie wir im Dialog festgestellt haben, macht man sich auf diese Weise viel eher bewusst, was wirklich erreicht wurde. Vielleicht schaffe ich es, jeden Monat so eine kleine Rundschau zu veröffentlichen und vielleicht mögen einige von euch mitmachen? Es würde mich sehr freuen, so können wir schnell und kompakt (uns selber) zeigen, dass wir doch nicht nur durchgehangen, prokrastiniert oder versagt haben.  Weiterlesen